plique

begleitende Kommentare zu modernem Stil

Über die Jahre: Commes des Garçons

Neue Etikette: Devernissage

It’s the big moment of a little entrance, every time again when arriving at a businessy evening event. Is it about the art presented at a vernissage, the leitmotiv of a lecture or a new magazine with a tiny run? It probably is. But at the same time we all care very much about the potential of new business approaches, the magic “Who knows, maybe something comes up?” But how does this something materialize? Somehow we all agree that fresh thoughts, interesting characters or even promising business cards make such events really valuable. But this value doesn’t come without a risk. Besides all the trained dancing moves on the business floor there is something you really need to do: Step out of line and leave the safe harbor of well-known acquaintaces. There are no rules for this career flirtation. But there is empathy: A young inconnue with carefully applied lipstick stands alone at the bar: She should be invited over to the group of friends which will easily integrate her. The slightly awkward ex-colleague approaches: Now the credo is compelling friendliness. No cant please, it will be observed and is better used as a tool in other situations. The longing for a vibrant atmosphere should lead the endeavor of candidness. Because only if some professional but relaxed people are willing to resist the first impulses of insecurity and fear, the party will fall under the spell of “What if?”

Es ist der große Moment eines kleinen Auftritts, jedes einzelne Mal wieder, wenn eine beruflich konnotierte Abendveranstaltung ansteht. Geht es hier um die Kunst auf einer Vernissage, den roten Faden eines Vortrags oder das neue Magazin in kleiner Auflage? Bestimmst. Doch ebenso bedeutsam sind die potentiellen Kontakte, das “Wer weiß, vielleicht ergibt sich etwas?” Doch wie entsteht dieses Etwas? Wir sind uns eigentlich alle einig, dass neue Gedanken, interessante Persönlichkeiten oder auch nur verheißungsvolle Visitenkarten einen solchen Abend erst richtig wertvoll machen, abrunden. Doch ist dieser Wert nicht ohne Mut zum Risiko zu haben. Neben all den antrainierten Businessparkett-Tanzschritten gilt es nämlich auszuscheren aus der angenehm altbekannten Runde. Und es gibt eben keine geltenden Regeln für den Business-Flirt. Aber es gibt Empathie: Die junge Unbekannte mit dem ordentlich aufgetragenen Lippenstift steht allein an der Bar. Bitte, diese Runde kann sie tragen. Ein etwas unbequemer Ex-Kollege kommt freundlich lächelnd herangeschwebt. Auch wenn der Impuls ein anderer ist, hier heißt es überzeugend freundlich sein. Heuchelei sollte das nicht sein. Die wird sofort bemerkt. Und sie kann an anderen Punkten besser bewusst eingesetzt werden. Es sollte der Wunsch nach einer beweglichen Atmosphäre am diesem Abend sein, der Anstrengung zur Offenheit leitet. Denn nur wenn ein paar professionelle, entspannte Menschen bereit sind, nicht den ersten Impulsen der Unsicherheit und Angst zu folgen, kann das ganze Fest den Zauber des “Was wäre wenn” erliegen.

No Words Needed

Image References:

Bestes I

1. Mühelos aber sinnlich, alltagstauglich und doch sehr besonders: Die Entwürfe der belgischen Womenswear Marke rue blanche wachsen schnell ans Herz. 


2. Die Designerin Paula Gerbase hat an der Savil Row in London das Schneider-Handwerk erlernt und all ihr Wissen, gepaart mit ihrem klaren, bedingungslosen Stil auf ihre eigene Marke namens 1205 übertragen. Ihre Entwürfe wären in den 50ern en vouge gewesen, sie sind es heute  und sie werden es auch noch 2040 sein. Das ist Mode nach meinem Geschmack!


3. Am letzten Tag dieses lauen Winters wird ein neues Magazin herauskommen, dass ich aus tiefstem Herzen unterstütze. Wer in Berlin lebt, der begrüßt es, wenn ein paar sensible Menschen der harschen Jahreszeit Schönheit abringen. Und wenn der Winter es erlaubt, wird es auch Frühling, Sommer und Herbst geben.

 
4. Die Schuhmarke Vagabond kommt aus Schweden und zeigt das von Saison zu Saison deutlicher. Für diesen Sommer wurde der Fokus auf Haute Sports gelegt und das Farbspektrum massiv gestrafft. Das Sneaker Model KASAI gibt es in 4 sehr überzeugenden Varianten.

 
5. Sprache, Stimmen, Klänge und ein kluger, bewegender Kontext. Teho Teardo und Blixa Bargeld werden am 26.03.2014 life im Berghain zu finden sein. Ich auch.  


1. Effortless and still sensual, an everyday companion but special: The pieces of Belgian womens wear label rue blanche will easily grow to your heart. 


2. Designer Paula Gerbase learned the tailors trade at well-established Savil Row in London. All her knowledge, combined with a clear unquestioning style can be found in the collections of her brand 1205. Her design would have been en vouge in the 50ties, it is fashionable today and will still be cool in 2040. That’s the fashion I love. 


3. On the last day of winter a new magazine on Winter will be released and I deeply support it. Everyone living in Berlin will appreciate some sensitive people wrenching beauty from the harsh season. If the results of WINTER allow, there will be spring, summer and autumn as well.

 
4. Shoe brand Vagabond is based in Sweden. Their origin is visible in the designs more clearly from season to season. This summer they focussed on Haute Sports and reduced the color spectrum remarkably. Very compelling: Sneaker KASAI in 4 variations.

 
5. Language, voices and sound in a beautiful considerate context: Teho Teardo und Blixa Bargeld will be life at Berghain 26th of march 2014. You’ll find me there.

Bestes I

1. Mühelos aber sinnlich, alltagstauglich und doch sehr besonders: Die Entwürfe der belgischen Womenswear Marke rue blanche wachsen schnell ans Herz.

2. Die Designerin Paula Gerbase hat an der Savil Row in London das Schneider-Handwerk erlernt und all ihr Wissen, gepaart mit ihrem klaren, bedingungslosen Stil auf ihre eigene Marke namens 1205 übertragen. Ihre Entwürfe wären in den 50ern en vouge gewesen, sie sind es heute und sie werden es auch noch 2040 sein. Das ist Mode nach meinem Geschmack!

3. Am letzten Tag dieses lauen Winters wird ein neues Magazin herauskommen, dass ich aus tiefstem Herzen unterstütze. Wer in Berlin lebt, der begrüßt es, wenn ein paar sensible Menschen der harschen Jahreszeit Schönheit abringen. Und wenn der Winter es erlaubt, wird es auch Frühling, Sommer und Herbst geben.

4. Die Schuhmarke Vagabond kommt aus Schweden und zeigt das von Saison zu Saison deutlicher. Für diesen Sommer wurde der Fokus auf Haute Sports gelegt und das Farbspektrum massiv gestrafft. Das Sneaker Model KASAI gibt es in 4 sehr überzeugenden Varianten.

5. Sprache, Stimmen, Klänge und ein kluger, bewegender Kontext. Teho Teardo und Blixa Bargeld werden am 26.03.2014 life im Berghain zu finden sein. Ich auch.


1. Effortless and still sensual, an everyday companion but special: The pieces of Belgian womens wear label rue blanche will easily grow to your heart.

2. Designer Paula Gerbase learned the tailors trade at well-established Savil Row in London. All her knowledge, combined with a clear unquestioning style can be found in the collections of her brand 1205. Her design would have been en vouge in the 50ties, it is fashionable today and will still be cool in 2040. That’s the fashion I love.

3. On the last day of winter a new magazine on Winter will be released and I deeply support it. Everyone living in Berlin will appreciate some sensitive people wrenching beauty from the harsh season. If the results of WINTER allow, there will be spring, summer and autumn as well.

4. Shoe brand Vagabond is based in Sweden. Their origin is visible in the designs more clearly from season to season. This summer they focussed on Haute Sports and reduced the color spectrum remarkably. Very compelling: Sneaker KASAI in 4 variations.

5. Language, voices and sound in a beautiful considerate context: Teho Teardo und Blixa Bargeld will be life at Berghain 26th of march 2014. You’ll find me there.

RAD by Rad Hourani #9

Die Modewelle rollt zur Zeit wieder über uns hinweg. Der Show-Zirkus ist bereits in Paris angekommen und doch gab es bisher nicht den einen großen Hingucker (wie zum Beispiel in der letzten Saison Rick Owens). Während ich darauf warte, genieße ich einfach die unfassbar konsistente, klare und doch vielschichtige RAD by Rad Hourani collection #9. So soll es sein. Es müssen nicht immer spektakuläre Shows sein, die das Herz höher schlagen lassen. Zufriedenstellender kann schon eine Kollektion sein, die bereits mit schlicht geschossenen Schwarz-Weiß Bildern vollkommen überzeugt.


Fashion is here! The Show-Circus already hit Paris and still there is no stand-out performance yet (like the one of Rick Owens last season). While I’m waiting for the real stuff, I’ll keep my spirits up with the unfathomably clear but multilayered RAD by Rad Hourani collection #9 That’s how it should be. Do we need spectacular shows to understand what fashion is all about? Sometimes some simple black and white images are much more compelling.

The White Briefs - Weiße Wäsche

The White Briefs, ich möchte das jetzt hier nicht übersetzen. Denn im Deutschen gibt es keine einzige Formulierung, die der körpernächsten Form von Bekleidung die gebührende Würde lässt. Unterwäsche. Hm na ja. Aber das ist es, was wir hier sehen! Viel zu schön um wahr zu sein. Klassische Schnitte, modern angepasst, wunderbar weiche Qualitäten, die obendrein noch ökologisch korrekt und fair produziert wurden. Wobei letzteres bei solch hochwertiger Ware fast zwangsläufig nötig ist.

Das schwedische Label The White Briefs meistert makellos den Spagat zwischen vielseitig und charakteristisch, zwischen zeitlos und modern. So viel liebe fürs Details und den Wert eines Kleidungsstückes regt dazu an, die Bedeutung solch alltäglich intensiv gebrauchter und direkt auf der Haut getragener Wäsche wichtiger zu nehmen. Sowohl bezüglich des Tragegefühls, als auch des Designs.


The White Briefs, a name I would not want to translate into German. That is because we don’t have any word which would have a matching sound to the grandeur of a first layer of clothing. And especially concerning the linen swedish brand The White Briefs create, dignity is an important word which directly springs to my mind. It is not just the timeless design or the skin soothing lush and seek qualities they use. It is also the careful sourcing and eco supportive production which strengthens the value of The White Briefs action.

The White Briefs manage the balancing act between versatility and character, between timeless and contemporary in a perfect way. With such a keen eye for details, The White Briefs inspires to escalate the focus on clothing of the first layer to our skin to a higher level. Thanks guys! Your work is comforting and very much appreciated!

Über die Jahre: Miu Miu

Fall/Winter 1997 - Audrey Marney by Glen Luchford


Spring/Summer 1997 - Zora Star by Glen Luchford


Fall/Winter 1994 - Rosemary Ferguson by Corinne Day


Fall/Winter 2009 - Ilda Lindquist by Mert Alas and Marcus Piggott


Bette Franke by Ines and Vinoodh


Fall/Winter 2002 - Kristina Chrastecova by Viviane Sassen


Fashion Week Berlin, die Modemessen und PB 0110 AW14

Fashionweek in Berlin, das heißt nicht nur Shows schauen am Brandenburger Tor, sondern auch Modemessen besuchen am Gleisdreieck. Die SEEK fair hat es mir in diesem Jahr ganz besonders angetan. Sie stimmt hoffnungsvoll denn junge Labels bringen offensichtlich auch jüngere Köpfe mit sich.

PB 0110, das Taschenlabel von Philipp BREE, sticht dabei ganz besonders hervor. Kollektion, Crew, Kommunikation: Alles richtig gemacht. Alles wird spürbar getragen von einer Welle der Sympathie und der Hingabe zum Produkt. Nicht die Angst vor Copycats oder schlechter Presse prägt den Umgang, sondern ein angenehm offenherziges Selbstbewusstsein und ein Interesse am Gegenüber. Das geht natürlich nur, wenn man ein Produkt entwickelt, dass nicht nachahmbar ist, das sich seiner Nische sicher ist und alle beteiligten zufrieden stellt. Deshalb ist es auch nur konsequent, dass die Linie PB 0110 langsam und verlässlich wächst. Die meisten Taschen sind Carry Overs aus der letzten Kollektion. Jedes einzelne Stück ist von langlebiger Qualität und zeitlosem Design geprägt.

Und so wird die Kollektion nur an Stellen erweitert, an denen sicher ist, dass sich diese neuen Produkte, Waren oder Farben länger als eine Saison halten können. Für den Winter 2014 die Farben Cognac und Light Grey hinzugekommen. Letzteres wirkt, als hätte es von Anfang an dazu gehört und wäre bereits vermisst worden. Bei den Modellen gesellen sich Tunnelzug-Taschen, großzügige Weekender und geometrische Handtaschen dazu. Alles zusammen wirkt so schlüssig, als wäre die Kollektion nie anders gewesen. Zu entdecken gibt es trotzdem viel. Ich freu mich schon auf die Auslieferung und den ersten Griff nach dem butterweichen Leder im nächsten Winter! Für die Zwischenzeit empfehle ich auch einen Besuch der Material/Produktion Seite von PB 0110 - Überzeugend und wunderschön!


Fashionweek in Berlin, that is not only never ending shows at Brandenburger Tor, but also a visit at the fashion fairs around Gleisdreieck. And it was SEEK fair which I was totally take by this year. It In a way it placated me with the future of fashion sales because it seems like young brands bring about impartial minds.

The most formidable impression made leather goods label PB 0110. Collection, Crew, Communication: Everything is perfekt in its confident, relaxed manner. The whole brand seems to be carried by a wave of sympathy and devotion to the product. One is encountered with open-hearted self-awareness and curiosity. That is strong and gives the impression of a unique, perfectly balanced product which satisfies everyone working on it. Keeping that in mind it seems to be consistent for PB 01101 to grow unhasty and reliable. Most of the bags are carry overs from SS 14. Every piece is of persistent quality and timeless design.

The collection is solely extended by products, qualities and colors which will outlast the season. Concerning colors for F/W14 that is cognac and light grey. The latter appears to me as if it has been part of the collection already from the beginning. It comes so natural. Concerning new pieces you will find draw-string-bags, spacious weekenders and geometric handbags. Altogether the impression is so coherent, as if the collection couldn’t have been designed in any other way. But still there is so much to be discovered. I am so much looking forward to the delivery of the new pieces, touching the tender leather in fresh colours. Meanwhile I recommend you visit the material/production page on PB 0110 - Gorgeous and compelling!

Hello, It’s Me


Hallo, mein Name ist Jana, ich bin plique. Warum ich mich jetzt noch einmal vorstelle? Wie bereits im letzten Post angekündigt, wird es ein paar kleine Veränderungen hier vor Ort geben. Es wird persönlicher und das hat Gründe. Mein Schreiben erweitert sich auf andere Kanäle. Ihr könnt sachliche, minimalistische Texte auf Minimalissimo verfolgen, lange, intensive Auseinandersetzungen auf Medium, sowie ab und an einen Gast-Post für Blogs wie ORFAFA und weitere Interessenten. Aus diesem Grund möchte ich mir in Zukunft auf plique erlauben, weniger als Magazin und mehr als Person aufzutreten, um eine Facette zu ergänzen, die ich bisher noch nicht beschreiben konnte. Natürlich wird es auch weiterhin keine Selfies mit Outfitbeschreibung geben, natürlich stehen auch weiterhin die Dinge und ihre Umstände im Zentrum der Texte. Aber ein “ich” hier und ein “mir” dort, vielleicht auch ein paar alltägliche Details werden hinzukommen. Ich bin gespannt darauf, freue mich auf das kommende Jahr und vielleicht ja auch auf das eine oder andere Feedback von Euch. 


Herzlichst
Jana


Hello, my name is Jana, I am plique. Why do I introduce myself again at this point? There will be some little changes in the tone of plique. It’s going to get a litte more personal. That is because my writing expands to more and more channels. Factual, minimalist articles can be found on Minimalissimo, long, intense examinations will be published on Medium and once in a while I will also write guest articles for blogs like ORFAFA or other interested parties. So in the future I will allow myself to appear on plique in person. That way I will add a facet to my writing which I could not previously publish in any other media. Surely I will not start posting selfies with outfit description. And plique will, today and forever, focus on objects and their circumstances. But a little more “I” and sometimes a “me” and maybe even some trivial details from my everyday life might occur. I’m curious about it, looking very much foward to a new year of blogging and maybe a feedback from you, dear reader, once in a while. 


Yours sincerely
Jana

Hello, It’s Me

Hallo, mein Name ist Jana, ich bin plique. Warum ich mich jetzt noch einmal vorstelle? Wie bereits im letzten Post angekündigt, wird es ein paar kleine Veränderungen hier vor Ort geben. Es wird persönlicher und das hat Gründe. Mein Schreiben erweitert sich auf andere Kanäle. Ihr könnt sachliche, minimalistische Texte auf Minimalissimo verfolgen, lange, intensive Auseinandersetzungen auf Medium, sowie ab und an einen Gast-Post für Blogs wie ORFAFA und weitere Interessenten. Aus diesem Grund möchte ich mir in Zukunft auf plique erlauben, weniger als Magazin und mehr als Person aufzutreten, um eine Facette zu ergänzen, die ich bisher noch nicht beschreiben konnte. Natürlich wird es auch weiterhin keine Selfies mit Outfitbeschreibung geben, natürlich stehen auch weiterhin die Dinge und ihre Umstände im Zentrum der Texte. Aber ein “ich” hier und ein “mir” dort, vielleicht auch ein paar alltägliche Details werden hinzukommen. Ich bin gespannt darauf, freue mich auf das kommende Jahr und vielleicht ja auch auf das eine oder andere Feedback von Euch.

Herzlichst Jana


Hello, my name is Jana, I am plique. Why do I introduce myself again at this point? There will be some little changes in the tone of plique. It’s going to get a litte more personal. That is because my writing expands to more and more channels. Factual, minimalist articles can be found on Minimalissimo, long, intense examinations will be published on Medium and once in a while I will also write guest articles for blogs like ORFAFA or other interested parties. So in the future I will allow myself to appear on plique in person. That way I will add a facet to my writing which I could not previously publish in any other media. Surely I will not start posting selfies with outfit description. And plique will, today and forever, focus on objects and their circumstances. But a little more “I” and sometimes a “me” and maybe even some trivial details from my everyday life might occur. I’m curious about it, looking very much foward to a new year of blogging and maybe a feedback from you, dear reader, once in a while.

Yours sincerely Jana

Everything NEW

image by ultra_violett

Einige Zeit ist vergangen, seit diese kleine Publikation einen neuen Eintrag gesehen hat. Aus Gründen. Plique hat erneut den Standort gewechselt. Berlin ist es geblieben. Auch wenn einige spöttelnde Stimmen dies Aufgrund der nordseitigen Ringbahn bezweifeln. Großzügige, lichtdurchflutete Räume umgeben jetzt den Schreibtisch, die Aussicht zeigt gen Himmel, die Tempelhofer Freiheit liegt fußläufig und lockt mit ihrer Weite. Und bald werden auch hier die Röhrenjeans und Chelsea-Boots täglich das Straßenbild prägen, keine Frage.

Doch genug der allgemeinen Beschreibungen. Erneut hieß es, das Leben zu sortieren, Entscheidungen zu treffen und anzukommen. Tatsächlich sind die Festtage ein perfekter Zeitpunkt für Kontemplation. Das Ergebnis sind einige Entscheidungen, auch bezüglich dieses Blogs, die nun fast getroffen sind, aber noch final überdacht werden müssen. Mehr dazu im nächsten Post.

Nun erst einmal, wie es inzwischen Tradition zu Umzügen ist, eine Playlist, die die gesamte Melancholie und die Freude über einen Neustart zusammenfasst. Die Tracks vereint eigentlich nur ihr Drive, der da heißt: Zerrissenheit ja, aber nie ohne Zuversicht! Hm, vielleicht könnt ihr das ja auch so herauslesen? Auch sind wieder alle Tracks zum Download verfügbar. Viel Spaß!


A fairly long time went by and this little publication did not see a new entry. The reason: Plique changed location again. Berlin it is still. Although some scoffing voices claim it is not, as the Ringbahn lies north. But: Wide, light-flooded space surrounds this desk from now on. There is lots of sky in the view, the Tempelhofer Freiheit is just a stonethrow away and lures with its wideness. Surely soon even these streets will see many slim-fit-jeans and chelsea boots, no question.

But enough of the overall depictions. Life had to be sorted out again, decisions had to be made, arrival was the main task again. Somehow the perfect thing to do during the festive season. Contemplation is the greatest gift of all. The result will be changes also concerning this blog. The decisions are all but made. They just have to be considered one last time and then will be displayed in the next post.

Now finally, as it is a tradition by now, a playlist which should be nothing less but an abstract of all the melancholy and happiness caused by a fresh start. The tracks are not of one genre but will only be associated by their drive. Which says: Inner conflict - Yes, always. But never without confidence! Well, maybe you will find it in the sounds, too. And again, all tracks are free downloads. Enjoy!